Für Schulen
Wir kommen gerne
Informieren, dokumentieren, beraten und schulen – das ist unser Ziel!
Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Schulen ist Voraussetzung für die Förderung der Psychischen Gesundheit. Gerne unterstützen wir Lehrpersonen, Schulleitungen, Schulkollegien oder Elternräte,
- die etwas unternehmen wollen, damit ihre Schülerinnen und Schüler psychisch gesund bleiben.
- die aktiv werden wollen, weil sie erste Anzeichen von psychischen Belastungen, Ess-Störungen, Gewalt und Mobbing oder ähnlichen Verhaltensweisen beobachten.
Wir bieten Informationen zu bestimmten Themenbereichen, in Form von kurzen Inputs, Referaten oder auch Workshops. Gerne entwickeln wir aber auch zusammen mit Ihnen massgeschneiderte Lösungen für Ihre Schule oder Ihre Schulklasse.
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Psychische Gesundheit
Die meisten Menschen wissen, wie sie körperlich fit bleiben können, Strategien zur Förderung der psychischen Gesundheit sind dagegen kaum bekannt. Psychische Gesundheit bedeutet zudem nicht nur Wohlbefinden und ständige Ausgeglichenheit, sondern auch Kenntnisse im Umgang mit Krisen.
Anhand von «10 Schritten für Psychische Gesundheit» werden konkrete Tipps zur Förderung der psychischen Gesundheit erarbeitet.
Dazu steht unterschiedliches Material wie z.B. Plakate, Postkarten, Folien zur Verfügung, welches vielfältige Möglichkeiten zur Thematisierung der psychischen Gesundheit bietet. Die 10 Bilder sprechen ganzheitlich an, geben neue Impulse, die bewegen und denen Handlung folgen. Je nach Anliegen oder Schwerpunkt, kann auf bestimmte Themen, wie z.B. soziale Unterstützung, darüber reden, sich selbst annehmen etc. ausführlicher eingegangen werden.
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Factsheet zur psychischen Gesundheit von Schüler und Schülerinnen
Die Publikation von Radix, dem Netzwerk gesundheitsfördernder Schulen, wendet sich an Lehrpersonen, Eltern und andere Interessierte, die mehr über die psychische Gesundheit von Schülerinnen und Schülern erfahren wollen. Das 2008 veröffentlichte Fact Sheet bietet in knapper Form viel Wissenswertes.
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Die Publikation umfasst vier Kapitel:
- Die psychische Gesundheit von Schülerinnen und Schüler
- Symptome und Häufigkeit der psychischen Krankheitsbilder im Kinder- und Jugendalter
- Lebenszufriedenheit und psychischen Beschwerden
- Therapie und Gesundheitsförderung
Das Factsheet gibt es unter diesem Link als kostenlose pdf-Datei.
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Verrückt? Na und? ..
Der direkte Kontakt mit Betroffenen gilt als einer der effektivsten Methoden zu einer erfolgreichen Entstigmatisierung psychischer Krankheiten/psychisch Erkrankter.
Beim Projekt «Verrückt? Na und?» besuchen Betroffene Schulen, erzählen von ihren Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen und setzen sich zusammen mit SchülerInnen und Lehrpersonen mit dem Thema “Psychische Gesundheit/Krankheit auseinander.
Ziele:
- Schülerinnen und Schüler setzen sich mit ihrem eigenen Leben auseinander, lernen Menschen kennen, die psychische Krankheit erlebt haben und. erfahren, was sie für ihre eigene seelische Gesundheit tun können.
- Lehrerinnen und Lehrer werden für ihre eigene psychische Gesundheit und die ihrer Schüler sensibilisiert. Sie erfahren, wie sie sich weiterhin mit dem Thema Psychische Gesundheit in der Schule beschäftigen können.
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Eltern und Schulen stärken Kinder (ESSKI)
In der Schule Risch Rotkreuz wird ESSKI erstmals in einem ganzen Schulhaus umgesetzt, von Kindergarten bis zur 6. Klasse. Ziel ist es, allen Schülerinnen und Schülern, ihren Lehrpersonen sowie den 240 betroffenen Familien praxisnahe Handlungskompetenzen und Bewältigungsstrategien zu vermitteln.
Beim Projekt ESSKI «Eltern Schule Stärken Kinder» handelt es sich um ein umfassendes Lebenskompetenz-Programm für die drei Zielgruppen: Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen und Eltern. Für jede Zielgruppe steht eine individuelle Intervention zur Optimierung des Umgangs mit Stress und Belastungen zur Verfügung:
Schülerinnen und Schüler:
Förderung der personalen und sozialen Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern zur Prävention von Aggression, Stress und Sucht auf der Grundlage des Lehrmittels «Fit und stark fürs Leben».
Eltern:
Förderung der elterlichen Erziehungskompetenzen zur Verbesserung des Familienklimas und des Wohlbefindens in der Familie durch das zehn Wochen dauernde Programm «Triple P» (Positiv Parenting Program). Dabei handelt es sich um ein bekanntes Programm, welches in diversen Sprachen mit professioneller Begleitung durch Triple P-TrainerInnen ausgeführt wird.
Lehrpersonen:
Erweiterung der Handlungskompetenzen und Ressourcen zum wirksamen Umgang mit Stress und Belastungen. Dabei wurde das Elterntraining Triple P ausschliesslich für dieses Projekt für Lehrpersonen angepasst.
Was ist einmalig an ESSKI-Z?
- Ganzes Schulhaus macht mit: ESSKI wird erstmals in einer gesamten Schule von 1.-6. Klasse umgesetzt.
- Verbesserter Zugang zu Migrations-Familien: Zum besseren Miteinbezug von Migrationsfamilien wurde eine niederschwellige Version der Elternintervention Triple P entwickelt. Fremdsprachige Eltern werden dabei von Moderatorinnen aus den jeweiligen Kulturkreisen kontaktiert und in das Interventionsprogramm eingeführt.
- Gemeinsame Sprache Eltern – Lehrpersonen: Damit sowohl in Schule wie auch im Elternhaus eine “gemeinsame Sprache” gesprochen wird, wurde das Elterninterventions-Programm Triple P für Lehrpersonen angepasst. Dadurch wird unter anderem eine einheitliche Intervention sowohl in Schule wie in Elternhaus gewährleistet.
Für Auskünfte und Fragen: Michèle Bowley (Kontakt) / Tel. 041 728 35 18
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MindMatters
Mit dem Programm MindMatters wird die psychische Gesundheit an Schulen der Sekundarstufe I (Jugendliche vom 5. bis 10. Schuljahr) gefördert. Die Zunahme psychischer Probleme führt auch in der Schule vermehrt zu Schwierigkeiten und leidvollen Erfahrungen für alle Beteiligten. Um diesen Entwicklungen vorzubeugen und die Lebenskompetenzen der Jugendlichen zu stärken, wurde das Programm MindMatters entwickelt.
Das Programm bietet 8 Hefte mit verschiedenen Themen zur Umsetzung im Unterricht an. Basis bildet das Heft ‚Schoolmatters’ für Schulleitungen zur Einbindung von Gesundheitsförderung in Schulkultur, Unterricht und Organisationsstruktur.
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Die weiteren Hefte befassen sich mit den Themen:
- Aufbau und Pflege zwischenmenschlicher Kontakte
- Stress- und Stressbewältigung
- Gesundheitsfördernder Umgang mit sich selbst und anderen
- Umgang mit Verlust und Trauer
- Verstehen lernen psychischer Erkrankungen
- Umgang mit Mobbing und Belästigung
- Prävention von Selbstverletzung und Suizid
Für weitere Fragen zu Inhalt oder Umsetzung: Michèle Bowley (Kontakt) / Tel. 041 728 35 18, weitere Informationen zu MindMatters
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www.feelok.ch – Gesundheitsförderung für Jugendliche
www.feelok.ch ist ein interaktives Internetprogramm mit dem Ziel, die Gesundheit und das Wohlbefinden Jugendlicher (Sekundarstufe, 10. Schuljahr, Gymnasium und Berufsschule) zu fördern und dem risikoreichen Verhalten bzw. dem Suchtmittelkonsum vorzubeugen. Die Verwendung ist kostenlos und das Angebot frei von kommerzieller Werbung.
feelok.ch behandelt 11 Themen: Alkohol, Arbeit, Bewegung und Sport, Cannabis, Rauchen, Ernährung, Liebe und Sexualität, Selbstvertrauen und Selbstwert, Stress sowie Suizidalität. Neben Texten, werden die Inhalte auch mittels Tests, Spielen, Video-Clips vermittelt. Diskussionsforen, Datenbanken zu Sportvereinen und Fachstellen ergänzen das Angebot. Täglich wird feelok.ch mehr als 1‘000 Mal besucht, hauptsächlich in der Schule.
Zielgruppe
Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren
Multiplikatoren/innen
Lehrpersonen, Schulsozialarbeiter/innen, Fachpersonen aus Gesundheitsförderung und Prävention, Eltern, J + S Coaches
Dienstleistungen für Multiplikatoren/innen (kostenlos)
- Unterlagen für den Unterricht (Handbuch und Arbeitsblätter). Das Handbuch finden Sie hier als pdf.
- Broschüren für Erwachsene und Pocketflyer für Jugendliche
- Anwender-Workshops (Beschreibung) für Lehr- und Fachpersonen aus Gesundheitsförderung und Suchtprävention.
- Feelok-Rundbrief, abonnieren unter www.feelok.ch
Kontakt
Oliver Padlina, Projektleiter feelok, padlina@radix.ch
Franziska Ulrich, Umsetzung Kantone, ulrich@radix.ch