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Posttraum. Belastungsstörung

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Die Posttraumatische Belastungsstörung (engl.: Post Traumatic Stress Disorder, Abk.: PTSD) entsteht als eine verzögerte oder länger anhaltende Reaktion auf ein belastendes Ereignis. Es kann sich um eine Situation kürzerer oder längerer Dauer mit außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigem Ausmaß handeln, die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen würde. Die PTSD gehört wie die akute Belastungsreaktion und die komplexe Posttraumatische Belastungsstörung zu den Traumafolgestörungen.

SYMPTOME

  • Zentrales Merkmal der Posttraumatischen Belastungsstörung ist das sich aufdrängende Wiedererleben des traumatischen Ereignisses und der begleitenden Emotionen in Form von Nachhallerinnerungen (Flashbacks).
  • Die Patienten vermeiden alles, was sie an das Ereignis erinnert.
  • Nachts können Alpträume mit Bezug auf das Trauma auftreten.
  • Als weitere Symptome sind Schlafstörungen, Reizbarkeit, Konzentrationsstörungen und allgemeine Schreckhaftigkeit häufig.
  • Im affektiven Bereich können sich verminderte emotionale Erlebnisfähigkeit, Gleichgültigkeit und Freudlosigkeit einstellen.
  • Fehlende Anteilnahme am Leben anderer sowie ein Rückzug aus den sozialen Beziehungen sind mögliche Folgen.

URSACHEN
Die Posttraumatische Belastungsstörung in eine der wenigen psychischen Störungen, deren Ursache einen eindeutigen und externen Faktor als unabdingbares diagnostisches Kriterium beinhaltet: ein einmaliges oder wiederholtes traumatisches Erlebnis, welche bei den Betroffenen Angst, Hilflosigkeit oder Entsetzen auslöst.

VERLAUF
Viele Personen entwickeln nach einem schweren traumatischen Ereignis die Zeichen einer Posttraumatischen Belastungsstörung. Häufig klingen die Symptome innerhalb von Wochen bis Monaten ab, zum Teil werden sie jedoch chronisch.

BEHANDLUNG
Auf der kognitiven Verhaltenstherapie basierende Therapieverfahren bieten ein umfassendes Behandlungskonzept an. Im emotionalen Schutz der Therapie werden die Einzelheiten des Ereignisses nochmals genau durchgegangen und gegebenenfalls fehlerhafte Kognitionen korrigiert. Der Patient soll sich den belastenden Erinnerungen nochmals aussetzen und sich so an sie gewöhnen. Strategien des Angstmanagements können hilfreich sein. Schliesslich soll dem Patienten geholfen werden, eine Neuorientierung im Leben zu finden. Bei schwerer Traumatisierung kann eine stationäre Traumatherapie sinnvoll sein.

Quelle: ipw Integrierte Psychiatrie Winterthur – Züricher Unterland (2012). Krankheitsbilder, (Online). Available: http://www.ipw.zh.ch/internet/gesundheitsdirektion/ipw/de/krankheitsbilder.html